Tag 67 – Brasilien: Vogelpark und Iguacu Wasserfälle Teil 1

So heute geht es richtig los…na ja so richtig ging es erst einmal nicht los, wir hatten nämlich heute am Morgen Stromausfall für mehrere Stunden. Aber davon lassen wir uns nicht abhalten und auch nicht von irgendwelchen Briefen auf die wir warten. Also haben wir eine Passkopie hier gelassen, falls der Postbote dann doch mal kommt, und sind um 08:00 Uhr zum Busbahnhof gelaufen. 08:30 Uhr waren wir im Bus und eine gute halbe Stunde später – mit Grenzübertritt- in Foz do Iguacu in Brasilien. Hier in Brasilien müssen wir die Zeitverschiebung beachten- es ist hier eine Stunde später. Bevor wir zu den Wasserfällen gehen, gehen wir in den Vogelpark. Das war super fantastisch. Es gab eine Menge großer Freigehege oder besser großer Volieren. So das man wirklich direkt bei den Tieren war.

Es gibt nicht nur Vögel hier im Vogelpark……

Tolle Pflanzen….

Ein Tucan, die sehen immer so künstlich aus

Tolle Schmetterlinge

Nachdem dem Vogelpark ging es dann direkt nach gegenüber zu den Wasserfällen. Erst Eintritt zahlen, dann bringt ein Bus uns zum Ausgangspunkt. Also man hätte auch vorher aussteigen können und einen 9 Kilometer Walk durch den Regenwald machen können – nein Danke.

Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500m³/s bis über 7000m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Durch diese verläuft in Längsrichtung die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite aus möglich. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Von den 2700 Meter Ausdehnung fließt über ungefähr 900 Meter kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazu als auch im brasilianischen Nationalpark Iguacu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO Welterbe ernannt.

Von der brasilianischen Seite hat man einen Überblick über die Fälle. Das ist definitiv eines der schönsten Natursachen die ich je gesehen habe. Ich denke die Bilder sprechen für sich….

Im gesamten Gelände gibt es Nasenbären. Ja die sind echt süß, können aber auch echt eklig werden. Am besten kein Essen dabei haben.

Immer näher kommen wir ran….

Morgen geht es auf die argentinische Seite, dort gibt es mehrere schöne Wege durch die Wasserfälle.