Tag 90 – Salar de Uyuni

Heute wollen wir den Sonnenaufgang erleben, also stehen wir früh auf….sehr früh 04:30 Uhr. Ohne Frühstück geht es 05:00 Uhr los. Unsere Sachen sind im Jeep. Hierher kommen wir nicht zurück. John unser Guide fährt im Dunkeln durch das Wasser. Wir fahren mindestens eine halbe Stunde hinaus. Es ist mucksmäuschenstill im Auto. Und dann bleiben wir stehen. Aussteigen geht nicht, zu viel Wasser und zu viel Wind. Johan klettert auf das Dach vom Jeep. Wir andern bleiben im Auto. Christian setzt sich ab und zu zum fotografieren in das offene Fenster. Und dann beobachten wir einfach das Naturschauspiel.

Jetzt fahren wir zum frühstücken in das erste Salzhotel was jemals gebaut wurde. Hier fand auch schon mehrmals die berühmte DAKAR Rallye (bedeutendste Langstrecken – und Wüstenrallye der Welt) statt.

Und dann startet unsere Fotosession. In der Salar de Uyuni kann man tolle Fotos machen, da sie flach ist. Unser Fahrer und Guide John hat uns super unterstützt mit Ideen und er hat die Fotos und Videos gemacht. Wir hatten alle einen Riesen Spaß.

Dann ging nach Colchani. Dort besuchten wir den Markt. Und dann zum letzten gemeinsamen Mittagessen. Und dann war es Zeit, dass wir zu unseren Bussen kamen. John hat uns alle in Uyuni abgeliefert und uns noch zur Firma begleitet die als nächstes nach Potosí fährt. Dort müssen wir erst hin, bevor wir nach Sucre weiterfahren. Wir verabschieden uns. Ach übrigens konnten Johan und Charlien kein englisch, so konnten wir uns nur auf spanisch verständigen.

Unser Bus soll 13:00 Uhr fahren, eh dann alle so weit sind, ist es sicher 13:30 Uhr. 17:30 Uhr sind wir in Potosi. Schnell steigen wir aus, Rücksäcke holen, Christian rennt zur Toilette. Es sind noch 4 Holländer unterwegs. Die wollen auch nach Sucre. Oh angeblich fährt der Bus aus dem wir gerade ausgestiegen sind nach Sucre……sagen die Holländer…….der Busfahrer redet was von anderm Bus….und dann verstehen wir. Wir sind noch gar nicht am richtigen Busbahnhof. Es gibt einen alten und einen neuen. Wir sind am alten. Also alle wieder rein, zum neuen Busbahnhof. Dort geht alles super schnell. Der Busfahrer besorgt uns Tickets und den richtigen Bus und schon geht es weiter. puhhh…. Landschaftlich ist die Gegend der Wahnsinn. Allerdings wird es bald Dunkel und es blitzt heftig. 21:30 Uhr kommen wir endlich in Sucre an. Allerdings nicht in irgendeinem Busbahnhof, sondern auf dem Firmengelände der Busfirma. Zum Glück stehen Taxen vor dem Tor. Ab ins Taxi, Preis klären und los. Unser Hostal ist am anderen Ende der Stadt. Und überall sind hier betrunkene. Karneval. Kurz nach 22:00 Uhr sind wir endlich im Hostal. Wir ein schönes Wohlfühlzimmer.

Oh man….Also die letzen 4 Tage waren einfach nur wunderbar, wenn auch etwas anstrengend. Übrigens waren mit Abstand die Ältesten. Alle die wir gesehen haben, auch von anderen Gruppen waren 20 bzw. 30 Jahre jünger. Wir sind so froh, dass wir unsere Pläne geändert haben und statt der 2 Tages die 4 Tages- Tour gemacht haben.

Morgen ist definitiv ausruhen angesagt.

Tag 89 – Salar de Uyuni Tour – Tag 3

Heute können wir etwas länger schlafen. 07:30 Uhr gibt es Frühstück und dann ist wieder großes Packen angesagt.

John unser Guide und Fahrer sagte uns, wie sollen heute feste Schuhe anziehen, denn es wird sehr felsig. Und beim ersten Stopp wurde es schon Felsig und sehr beeindruckend.

Sieht doch aus wie der Fußball – WM – Pokal….

Finde den Christian…..

Beim nächsten Halt wurde es noch spektakulärer. Das war Zuviel für mich. Ich blieb unten …..schließlich muss ja einer die tollen Bilder machen.

Da gehen die wirklich hoch…

Und auf zum nächsten Felsen.

Mir wird ganz schwindelig vom hinschauen. Und weiter gehts.

Jetzt gehen wir zur Laguna Negra – schwarze Lagune

Übrigens wird hier der ganze Quinoa angebaut.

Dann gibt es noch einen Halt an einer Schlucht, bevor es zum Mittagessen geht. Was in den Bildern nicht rüber kommt ist, dass es hinter uns gaaaanz tief runter geht.

So jetzt auf zum Mittagessen. Heute machen wir draußen ein Picknick.

Dann fahren wir nach Uyuni. Hier besuchen wir den Zugfriedhof.

Dann geht es in den Ort Uyuni. Uyuni ist total hässlich und hier sollte man nicht bleiben. Unsere 2 französischen Mitfahrer brauchen dringend Bustickets für Sonntag nach San Pedro de Atacama (Chile). Es gibt hier aber keinen Busbahnhof, sondern nur eine Straße mit vielen Busunternehmen. So klappern wir alle Firmen ab – aber nichts. Keine Plätze mehr frei. Dann weiß unser Fahrer noch eine Lösung – es fahren auch Jeeps rüber. Ist sehr teuer, aber sie kaufen zwei Tickets. Keine 2 Minuten später ein Anruf, ein anderer Guide hat doch noch ein Busunternehmen gefunden. Also alles rückgängig machen und schnell zur Busfirma. So das ist geschafft. Jetzt fahren wir zu unserem heutigen Hostel, ein aus Salz gebautes Hostel direkt am größten Salzsee der Welt. Nicht nur das Haus ist aus Salz, nein auch die Tische, Stühle, Betten……und auf der Erde alles Salz.

Dass klingt vielleicht toll – Salzhotel, ist aber ehrlich gesagt alles andere als schön. Die Verhältnisse sind mehr als einfach und die „Toiletten “ eine Katastrophe. Aber gut für eine Nacht…..und die Lage….Wir machen eine Kaffeepause und dann geht es zum Salzsee, der wie erhofft Wasser hat. Es ist wunder….wunder…wunderschöööön.

Der schönste Sonnenuntergang den wir je gesehen haben. Als es dunkel ist, geht es zurück zum Salzhotel. Nachdem Abendessen gehen wir noch einmal raus um den Sternenhimmel zu bestaunen.