Tag 100 – Rainbow Mountains

Fünf Minuten vor 03:00 Uhr sind wir aufgewacht – oh nein es schüttet wie aus Eimern da draußen. Egal, aufstehen, Katzenwäsche, anziehen und ab in zur Rezeption. Hier machen wir uns einen Kaffee und einen Tee. Während wir drauf warteten abgeholt zu werden, aßen wir schon mal die Sandwiches aus unserer Lunchbox, die wir gestern Abend noch bestellt hatten. 04:10 Uhr wurden wir dann abgeholt. Wir waren die Ersten im Minibus. Als wir alle zusammen hatten war es 04:30 Uhr und es ging los. Der Regen lies nicht nach und ein Hauptplatz in Cusco stand komplett unter Wasser. 06:30 Uhr haben wir in einem kleinen Dorf angehalten. Hier gab es in einem sehr einfachen „Wellblechhaus “ Frühstück. Nicht nur für unseren Bus , sondern für mindestens drei weitere. Es gab Tee, Kaffee, Semmeln, Butter und Rührei.

Nachdem Frühstück gab es ein kleines Briefing in englisch und spanisch und dann fuhren wir mit dem Minibus noch auf 4630 Meter. Hier war der Parkplatz. Die Fahrt dort hoch war echt abenteuerlich. Über sehr schmale Bergstraßen mit sehr tiefen Schluchten schraubten wir uns hoch. Man gut das wir das schon aus Nepal kennen.

Im Regen und Nebel liefen wir los. Kurz nach dem Start konnte man sich ein Pferd mieten. Das haben übrigens echt viele gemacht.

Der gelbe Fleck da bin ich.

Ich war kurz vor dem verzweifeln wegen dem blöden Wetter. Und glaubt es oder nicht, ich habe den ganzen Aufstieg lang gebetet, dass wir heute bitte diese tollen Regenbogenberge sehen, die Sonne bitte mal rauskommt und wie heil wieder runter kommen. Aber es tat sich nichts.

Auf den letzten Metern hoch…

Oben angekommen war es verdammt windig. Aber Wind ist ja gut – der bläst ja den Nebel und die Wolken weg. Und dann da….. der Berg blitzt durch…..oh man wir sind soooo glücklich und beeindruckt.

Es zieht schnell der Nebel wieder drüber. Christian will noch weiter hoch und geht auch bis auf 5036 Meter auf den Gipfel.

Ich gehe noch ein Stück mit. Dann denke ich mir, was soll ich da oben im Nebel…. und bleibe stehen und warte das sich die Regenbogenberge wieder zeigen.

Und jedes mal, wenn sich der Berg zeigt, grölt die Menge vor Begeisterung und wir mit. Das ist so faszinierend. Ich hätte nicht gedacht, dass der Berg wirklich so aussieht.

Ob wir wollen oder nicht, irgendwann müssen wir wieder runter. Außerdem sind wir ganz schön durchgefroren.

Der Rückweg….

Jetzt ging es den gefährlichen Weg dahin zurück, wo wir heute gefrühstückt haben. Gegen 13:30 Uhr kamen wir dort an. Kaum das wir in dem offenen Wellblechhaus waren, fing es wieder an zu schütten. Mittags gab es ein tolles Büffet. Da wir mittlerweile sehr gut in der Höhe akklimatisiert sind, hatten wir auch Hunger. Das ging wohl nicht allen so. Es gab ca. 10 Teilnehmer die Anzeichen der Höhenkrankheit hatten. Deshalb ( wegen dieser Teilnehmer musste eh ein Minibus nach Cusco fahren)und aufgrund des Wetters stellte sich uns folgende Frage: Gleich nachdem Mittagessen nach Cusco fahren und gegen 17:00 Uhr im Hotel sein – Oder wir geplant noch vier Lagunen besuchen – allerdings bei strömendem Regen. Nein, wir wollen zurück nach Cusco. So sind wir gegen 17:00 Uhr in Cusco und in unserem Hotel. Wow was für ein toller Tag.

@ Timo: Danke fürs Daumendrücken. 👍 Es hat geholfen.

2 Gedanken zu “Tag 100 – Rainbow Mountains

  1. Trotz großer Anstrengung und Regen hat es sich für Euch gelohnt. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schön die Berge aussehen, dass es sowas gibt.

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