Tag 150 – Dschungeltour

Pünktlich 09:00 Uhr waren wir fertig und Abholbereit. Wir werden heute eine Privattour bekommen. Heißt, wir sind die Einzigen. Unsere Hostelbesitzerin hat gestern Abend noch bei uns geklopft und uns gesagt, dass wir die einzigen Beiden auf der Tour sind und es deswegen auch 5 Dollar mehr pro Person ( also 40 Dollar pro Person) kostet. Aber wir wollen die Tour machen. Während wir warten, schmusen und spielen wir noch mit unserem Hostelhund. Den habe ich euch ja noch gar nicht vorgestellt.

Kurz nach 09:00 Uhr wurden wir dann abgeholt. Wir sind mindestens eine halbe Stunde mit dem Auto gefahren. Dann hat der Fahrer uns und unseren Guide rausgelassen. Der Fahrer wird uns am späten Nachmittag von einem anderen Ort abholen. Dann startete unsere Wanderung zu einem Wasserfall. Als erstes würde uns erklärt, dass Termiten eine natürliche Abwehr gegen Moskitos sind. So haben wir unsere Hand an einen Termitenhügel gehalten und gewartet bis die Hand voller Termiten ist. Dann alles schön zerdrücken und verreiben- fertig. Tut nicht weh und ist auch nicht eklig.

Über abenteuerliche Brückenkonstruktionen ging es durch den Dschungel.

Zwischendurch würde uns immer wieder etwas erklärt. So zum Beispiel wie man bestimmte Bäume als Telefon benutzt. Der Baumstamm ist ausgehöhlt. Mit einem großen Stein schlägt man kräftig im inneren des Baumstammes. Das hört man dann Kilometerweit.

Es gab auch eine Gesichtsmaske. Der Guide hat aus dem Flussbett einen ganz bestimmten Schlamm geholt und uns den im Gesicht aufgetragen.

Nach circa einer Dreiviertelstunde waren wir am Wasserfall. Das hat sich echt gelohnt. Wir machen ein paar Bilder und waschen den Schlamm ab.

Nach einer Pause geht es zurück zum Ausgangspunkt. Ich gehe vor….der Guide will wissen, ob wir uns den Weg gemerkt haben – na Klaro 😜

Wieder am Ausgangspunkt angekommen haben wir kurz Pause und dann gibt es Mittagessen.

Wir haben uns für Fisch entschieden. Der Fisch wurde in einem Palmenblatt gedünstet. Sieht super aus und schmeckt auch so.

Nachdem Essen geht es direkt weiter. Wir laufen ein ganzes Stück.

Das letzte Stück werden wir von einem Pickup mitgenommen. Der Pickup hat auch unser Boot geladen. Mit dem werden wir später noch fahren.

Wir gehen zuerst zu einer Gemeinde die hier im Dschungel lebt.

Wow toll, Papageien, ein Tucan und ein kleines Äffchen. Alles laufen hier frei herum.

Als nächstes wurden wir „angemalt „. Parallel erzählt uns der Chef der Gemeinde schon einiges.

Dann zeigt und erklärt uns der Chef wie man mit einem Blasrohr schießt. Da sind echte Pfeile drin. Und schließlich müssen wir auch ran. Es klappt sogar sehr gut.

Das Ding mit dem roten Punkt ist das Ziel.

Nun folgt eine Trommel – und Tanzvorführung.

Tja und ihr ahnt es wahrscheinlich schon…..jetzt mussten wir mitmachen.

Zum Abschluss ging es noch in den Verkaufsladen. Ein typisches Haus, nur leider ohne Licht oder vielleicht deswegen….. Wir konnten erst nichts sehen. Doch als die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, sehen wir, dass die ganzen Wände voll sind mit Armbändern, Ketten, Ringen, Ohrringen, Schlüsselanhängern und Schalen. Wir schauen uns alles in Ruhe an. Es sind wirklich schöne Sachen dabei. Ich kaufe bzw. wir kaufen mir ein Armband.

Jetzt geht es runter zum Fluss und in das Boot.

Im Boot liegt nur ein Brett, da sitzen wir drauf. Und dann fahren wir los. Der Fluss ist nicht gerade ruhig. Wir müssen uns ab und zu richtig festhalten, gerade wenn unter uns einige Steine sind.

Wieder an Land, machen wir Pause.

Nach der Pause laufen wir zu einem Aussichtspunkt. Es geht er ein ganzes Stück auf der Straße entlang und dann müssen wir noch da ganz hoch.

Und dann sind wir oben…..Wow…

Unser Guide kommt etwas später oben an. Er hat eine Schlange gefunden. Die lag wohl mitten auf den Stufen und wir sind Beide drüber gestiegen. Na zum Glück nicht drauf, die ist nämlich giftig. Sieht aus wie ein Schnürsenkel.

Hier oben machen wir eine Stunde Pause bzw. wir haben eine Stunde Zeit, bis unser Fahrer uns hier abholt.

Huch…. da ist noch eine Schlange…

Unten am Parkplatz gibt es noch diesen Tunnel. Christian läuft hier noch durch.

Kurz vor 18:00 Uhr sind wir wieder im Hostel. Nach einer kurzen Pause gehen wir noch in die Escobar. Da esse ich den besten Salat seit langer, langer Zeit.

Morgen früh 09:00 Uhr fahren wir mit dem Bus weiter nach Coca.