Tag 162 – Ankunft in Leticia in Kolumbien

Mit langen Sachen war die Nacht viel angenehmer. In dieser Nacht war viel Bewegung. Unser Deck hat sich ganz schön gefüllt. Kurz nach fünf sind wir aufgewacht und aufgestanden. Wir standen gerade. Daher mussten wir ja schauen, ob wir schon in Santa Rosa unserem Zielhafen sind. Nein, aber kurz davor. Die Jungs sind gerade beim Ausladen der Rinder und Schweine.

Halb sieben waren wir dann am Zielhafen. Hier ist nichts weiter, außer ein Militärschiff. Jetzt sind wir im Dreiländereck. Wir sind noch in Peru. Gegenüber ist Kolumbien und direkt daneben Brasilien. Alles zwei Minuten mit einem Boot entfernt. Wir packen unsere Sachen und dann schauen noch dem bunten Treiben beim ausladen zu.

Ich staune noch wie die Menschen über mehrere Boote balancieren und wenige Minuten später balanciere ich selbst über diese Boote. Uns hat einer angesprochen, ob wir nach Santa Rosa zur Migration müssen…..Jaaa, und schon saßen wir bei ihm im Boot.

Die Fahrt dauert nur drei Minuten. Dann sind wir in Santa Rosa (Peru).

Es ist 07:06 Uhr und die Migrationsstelle macht erst um acht Uhr auf.

Schräg gegenüber sehen wir ein Restaurant. Da gehen wir hin. Plötzlich ein bekanntes ächzen über uns…oh ein Ara.

Das Restaurant hat noch geschlossen und es wird fleißig geputzt. Wir dürfen dennoch rein und etwas bestellen. Wir nehmen zwei Kaffee mit Milch und ein unaussprechliches Gericht. Dann kommen zwei Tassen mit heißer Milch und löslicher Kaffee und zwei große Bälle. Ist so ähnlich wir Kartoffelkloß. Wir suchen und buchen noch ein Hostel. Und dann schauen wir nach gegenüber zur Migration und die Tür ist auf. Also gehen wir hinüber, um unseren Ausreisestempel zu holen. Dann gehen wir wieder zur Bootsanlegestelle und lassen uns rüber nach Leticia nach Kolumbien bringen.

Direkt an der kolumbianischen Migration werden wir abgesetzt. Also holen wir uns gleich den Einreisestempel. Dann laufen wir einige Straßen bis zu einem Bankautomaten. Wir brauchen ja Geld. Hier in Kolumbien hat man viel Geld in der Tasche. Und es sind ungewöhnliche Höhen. Was ich meine ist…. 4000 Kolumbianische Peso sind 1 Euro. Dann schnappen wir uns ein Tuk Tuk und lassen uns zum Hostel bringen. Dort werden wir freundlich begrüßt, bekommen erst einmal ein Glas Wasser und können dann gleich ins Zimmer.

Die klammen Sachen aufhängen und duschen. Dann Berichte nacharbeiten – die Bilder der letzten Berichte sind jetzt online. Am frühen Nachmittag gehen wir und suchen uns ein Lokal. Das erste Lokal in dem wir sitzen, verlassen wir wieder, denn es kommt keiner zum Bedienen. Dann halt doch wieder die Hähnchenbraterei. Danach gehen wir noch einen Kaffee trinken und drehen eine Runde durch den Ort.

Dann sind wir zurück zum Hostel. Morgen gehen wir rüber nach Tabatinga (Brasilien, halbe Stunde Fußweg) und erkundigen uns wann ein Boot nach Manaus fährt.

An unsere Mamas: Alles Liebe zum Muttertag nachträglich. 🥰🎂🎈💕❤️🍷💐

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