Tag 172 – Manaus: Wald der Wissenschaft und Museen

Heute wollen wir in den Bosque da Ciencia – den Wald der Wissenschaft. Dafür suchen wir uns die richtige Haltestelle und den richtigen Bus. Hier gibt es ein Stück Dschungel und einige Tiere. Und direkt neben an ist ein wissenschaftliches Institut. Wie die beiden zusammengehören kann ich Euch leider nicht sagen. Gleich am Anfang gibt es Seekühe. Die finde ich echt sehr interessant.

Als nächstes sehen wir einen elektrischen Fisch. Der kann Stromschläge bis 8000 Volt austeilen. Ein echt dickes Ding.

Und noch ein interessanter Fisch.

Hier soll es ja Faultiere geben. Das bedeutet, dass wir die ganze Zeit die Bäume nach Faultieren absuchen und mittlerweile Nackenschmerzen haben. Aber kein Faultier zu sehen. Unser nächster Halt ist nicht ganz so schön und verschafft uns eine Gänsehaut und mehrere Ähhh…iiihhhh – Ausrufe. Hier gibt es Spinnen in echt und verschiedene Tiere „eingelegt “ in Gläsern.

Puh….bloß schnell weg hier…. Oh das Schildkröten

Und dann da ein Kaiman oder schon ein Krokodil?

Dann entdecken wir nichts weiter und verlassen den Wald. Suchen wieder eine Bushaltestelle und einen Bus. Wir steigen im Zentrum aus und besuchen das ehemalige Polizeipräsidium.

Hier sind 5 Museen untergebracht. Wir machen erst einmal Pause im Café und trinken etwas. Dann starten wir. Es geht los mit einer Bildergalerie.

Weiter geht es mit einer Ausstellung über Ausgrabungen.

Dann folgt eine Ausstellung von Fotokameras. Angefangen von der Ersten bis ins Jahr 2000.

Der Rest wie zum Beispiel ein Münzmuseum interessiert uns nicht. Wir gehen zum Markt. Bisher fehlte uns die nötige Ruhe und Zeit.

Das Schöne ist, dass man hier mal ganz in Ruhe alles anschauen kann. Das machen wir auch. Dann essen wir noch im Markt Fisch, den selben wie gestern Tambuqui.

Dann gehen wir ins Hotel. Christian geht sogar ins Fitnessstudio im Hotel….Wow. Am Abend gehen wir noch auf einen Caipi zum Opernplatz.

Tag 171 – Manaus: Museumsbesuch und Fischessen

Heute stehen mehrere Museen auf unserer Liste. Unser erstes Ziel ist das Kulturzentrum für Amamazonasmenschen. Dahinter verbergen sich 2 Museen. Hier bekommen wir einen Überblick über die Geschichte, Geographie und Kultur (bis in die jetzige Zeit) von Manaus, Brasilien und das Amazonasgebiet über die Landesgrenzen hinaus. Der Eintritt ist frei und nur mit Guide möglich. Der erste Guide konnte nur Portugiesisch. Das macht keinen Sinn, dann kam ein zweiter Guide dazu, der konnte ein bisschen englisch, wusste aber nicht wirklich worum es ging. So hatten wir zwei Guides und irgendwie haben wir uns verständigt. Am Anfang fand ich das ziemlich anstrengend, aber dann klappte es immer besser. Im ersten Teil des Museums ging es um Manaus und das hier angrenzende Amazonasgebiet. So steht hier zum Beispiel eine Straßenbahn, die damals zur Eröffnungszeit der Oper nur im Bereich der Oper fuhr. Und hier stehen zwei Cadillac von den damaligen Politikern.

Auch in Manaus spielt der Karneval eine große Rolle. So findet man hier Kostüme, riesige für Brasilien typische Puppen und Masken.

Dann geht es um das Leben im Dschungel und was die Menschen dort alles aus Naturmitteln selber herstellen.

Dann gehen wir nach draußen. Es regnet in Strömen. Hier draußen steht ein typisches Haus. In so einem Haus leben im Dschungel ca. 5 Familien das sind dann ca. 80 Menschen.

Nun geht es wieder rein und ein Stockwerk höher. Hier bekommen wir einen neuen Guide. Der kann auch besser englisch. Jetzt sind wir im zweiten Museum. Wir lernen die Bundesstaaten von Brasilien kennen. Dann lernen wir viel über die indigenen Völker im Amazonasgebiet.

Mittlerweile laufen hier 3 Guides mit uns mit. Jeder freut sich sein englisch mal auszuprobieren. Es ist wirklich sehr spannend und unterhaltsam und wir lernen alle noch voneinander neue Wörter. Zum Abschluss wird uns angeboten noch einen Film über ein indigenes Volk zu schauen. Wir nehmen an und haut`s uns fast aus den Schuhen. Wir haben einen kleinen Fernseher erwartet und jetzt stehen wir in einem supergeilen Kinosaal.

Als wir das Museum verlassen regnet es nicht mehr und es ist schon nach zwei. Wir suchen die nächste Bushaltestelle und nehmen einen Bus Richtung Zentrum. Eigentlich wollten wir noch ein Museum besuchen, doch die Museen haben hier oft nur bis 14:00 Uhr geöffnet. Da dann nicht….wir fahren ins Zentrum und gehen zum Opernplatz in unser Lieblingslokal. Heute gönnen wir uns einen Amazonasfisch.

Der Fisch ist wunderbar. Er hat übrigens keine Gräten, sondern nur 5 Rippen. Daher ist es ein Essgenuss. Als Beilage gibt es Reis mit Bohnen, ein Art Vinigret mit Tomaten und Zwiebeln und geröstetes Maniokmehl….

Den Abend verbringen wir im Hotel.

Tag 170 – Manaus: Botanischer Garten und Palast Rio Negro

Das Wetter ist schön, aber dennoch gehen wir nicht ohne Schirm aus dem Haus. Denn wir sind immer noch im Regenwald und da regnet es nun mal ….aber das Gute ist, es ist warm. Unser erstes Ziel ist heute das MUSA – Das Amazonas – Museum. Um dort hin zu kommen, brauchen wir einen Bus. An der Bushaltestelle an der wir stehen halten die Busse die wir wollen – trotz heftigem Winken – einfach nicht. Anscheinend stehen wir falsch. Wir laufen einfach den Bussen hinterher. Dann kommen wir bestimmt an einer Bushaltestelle vorbei, an der der Bus hält. Und so ist es dann auch. Endlich sitzen wir im richtigen Bus. Nach einer Stunde Busfahrt sind wir am MUSA.

Es ist erst 09:30 Uhr und vor uns sind erst 3 Besucher heute hier. Das Amazonas – Museum ist eine Mischung aus echtem Regenwald – Freilichtmuseum – und Tierbeobachtungsstation. Zum einen wurde eine Hütte eines Indigenen. – Dorfes hier im Original aufgebaut. Zeitgleich wird uns per Bildern und Videos erklärt wie die indigenen Völker leben und vor allem wie sie ihre Lebensmittel herstellen.

Es gibt auch einen See mit tollen Seerosen.

Und die Amazonas – Fische werden uns in einem großen Aquarium gezeigt. Die sind echt riesig über 2 Meter groß.

Und die Schlangen gibt es auch. Die sind teilweise sehr agil. Haben bestimmt seit Wochen nichts zu essen bekommen.

Dann gibt einige Wege durch den Dschungel. Wir erkennen viele Pflanzen und Bäume wieder. Im Orchideen – Haus blühen zwar keine Orchideen, dafür wächst die Ananas.

Dann gehen wir zum Vogelbeobachtungsturm.

Das ist wieder ein 42 Meter hoher Turm. Auf den gehen wir hinauf. Ach ja… einen Tucan haben wir gerade schon von unten entdeckt. Wir bleiben eine ganze Weile hier oben.

Dann gehen wir wieder runter. Entdecken noch diesen Falter und diese Pflanzen.

Und dann verlassen wir nach drei Stunden das Museum. Den Bus zurück finden wir schnell, den hier ist die Endhaltestelle und somit der Wendepunkt. Wir fahren zurück zum Zentrum und gehen dort etwas essen. Beim essen lernen wir Bruno einen Schweizer kennen. Bruno steht kurz vor der Pensionierung und ist echter Brasilien – Experte. Er fährt jedes hierher – also nach Brasilien – und das seit 1985. Aber er kennt noch nicht alles. Denn Brasilien ist größer als Europa. Irgendwann verabschieden wir uns und gehen zum Palast Rio Negro. Das prachtvolle Herrenhaus mit der kunstvoll verzierten Fassade im Stil der Eklektik wurde im Jahr 1903 errichtet. Damals war es der Wohnsitz des deutschen Kaufmanns Waldemar Scholz aus Hamburg, auch bekannt unter dem Spitznamen „Kautschuk-Baron”. Doch 1911 drohte durch die starke Konkurrenz aus Asien der Kautschuk-Handel im Amazonas einzubrechen. Als dann auch noch aufgrund des Ersten Weltkriegs die Handelsrouten von Manaus nach Hamburg unterbrochen wurden, drohte Scholz der Bankrott. Der Baron musste sein wohlhabendes Leben aufgeben und seinen Palast zum Verkauf anbieten.

1917 wurde der Palácio Rio Negro unter Gouverneur Pedro de Alcantra Bacellar von der Regierung erworben und ein Jahr später zum offiziellen Sitz der Exekutive und Wohnhaus des Gouverneurs umfunktioniert. Bis 1995 blieb es in dieser Funktion, dann wurde der historisch wertvolle Palast in ein Kulturzentrum umgewandelt. Ausgestattet mit Klimaanlage und moderner Technik erhielt der Palácio Negro, nun Centro Cultural Palácio Rio Negro, ein völlig neues Format. Es ist heute das letzte vollständig erhaltene Gebäude aus der Kautschuk-Zeit.

Wir gehen zurück zum Opernplatz und lassen hier den Tag mit Caipi ausklingen.

Tag 169 – Regentag in Manaus

Nachdem Frühstück hieß es Rucksack packen. Denn wir müssen ja heute das Hotel wechseln. Das neue Hotel liegt nur zwei Blocks von der Oper entfernt. Aber das Zimmer ist nur halb so schön und groß wie das Andere. Na ja wir zahlen ja auch nur die Hälfte des Preises.

Das Zimmer ist noch nicht fertig. Wir lassen unsere Rucksäcke dort, schnappen uns unsere Regenschirme und gehen zur Tourist – Information. Die ist direkt an der Oper. Positiv ist, die Jungs sprechen englisch. Negativ….die haben keine Ahnung. Das kann nicht stimmen, was die hier erzählen. Wir fragen nach dem Boot nach Belém. So ein quatsch….von wegen das langsame Boot braucht anderthalb Tage. HALLO, das sind 1700 Kilometer. Von daher glauben wir auch nicht, dass jeden Tag ein Boot geht. Da glaube ich doch eher der Dame vom Hafen. Na gut, wir nehmen einige Flyer mit und machen uns auf den Weg zum Hafen. Es soll noch einen weiteren Hafen geben, da wollen wir hin. Und schon fängt es an zu regnen. Erst ganz sanft und dann ganz schnell ganz doll. Zwischendurch suchen wir Schutz in der Markthalle. Es wird aber nicht weniger, also wieder raus. Dann sind wir an dem zweiten Hafen. Hier stehen einiger dieser Boote wie wir sie kennen und suchen. Jetzt nur noch eines mit dem richtigen Ziel Belem suchen. Ah…da steht eine Frau mit einem kleinen Stand. Ich frage Belem, sie sagt ja und fängt wie ein Wasserfall an zu reden. Ok langsam….Wir verstehen das Samstag ein Boot geht. Sie zeigt uns sogar ein Bild und nennt uns den Namen des Bootes die Ana Karolina 7. Gut. Und dann versuchen wir herauszufinden ob noch weitere Boote an anderen Tagen gehen. Sie sagt und zeigt immer quatro, also 4. mhhh….die meint bestimmt das braucht 4 Tage oder es geht um vier. Ok, Christian fragt seine schlaue Offline – App. he…Mittwoch. Das passt wieder zu dem was wir gestern verstanden haben. Mittwoch und Samstag gehen Boote nach Belem. Wir gehen zum „richtigen “ Hafen und versuchen uns dort nochmals durchzufragen. Die Aussagen stimmen mit denen von eben überein. Da wir trotz Schirm ziemlich naß sind, bleiben wir erst einmal im Hafengebäude und schauen dem treiben zu. Dank der App verstehen wir jetzt….. die zählen hier einfach die Wochentage. Sonntag ist der Erste und heisst wie im spanischen Domingo. Und kommt zweiter, dritter, vierter…..Oh man….dieses portugiesisch. Und in jedem Wort ein sch. Da es hier im Hafen nur Bier gibt, ziehen wir weiter und suchen ein Café.

Ich weiß nicht wie lange wir gesucht haben…eine Stunde bestimmt. Hier gibt es nirgendwo ein Café. Trinkt man in Brasilien keinen Kaffee? Dann gehen wir halt Essen. Auf dem Weg spricht uns ein Mann in englisch an….was schon eine echte Seltenheit ist. Er stellt sich vor und sagt er sei Reiseleiter. Ob er helfen könnte auf der Suche nach einem Restaurant. Und natürlich hat er auch Touren. Wir kommen ins Gespräch. Erklären warum wir keine Dschungeltour brauchen. Dann fragt er ob wir Tickets für ein Boot nach Belem brauchen. Ja… Er erzählt noch ein bisschen. Dann vereinbaren wir, dass wir essen gehen und wir dann in sein Büro/Agentur kommen. Wir finden ein brasilianisches kleines süßes Lokal. Hier gibt es Fleisch, Fisch und viel mit Amazonas – Shrimps. Das Essen ist lecker, interessant und mal etwas ganz anderes. Dann gehen wir zu Armstrong. Den verstehen wir wenigstens. Er zeigt uns auch wieder die Ana Karolina 7 und der Preis passt mit dem vom Hafen überein. Wir kaufen bei ihm zwei Tickets für Samstag und gönnen uns wieder eine Kabine. Wir zahlen die Hälfte an und am Samstag wird er uns noch aufs Schiff bringen…..Na hoffen wir mal, dass wir den Wiedersehen. Übrigens…es regnet immer noch. Wir gehen ins Hotel und hier bleiben wir. Hoffentlich und ganz bestimmt ist morgen besseres Wetter….

Tag 168 – Die Altstadt von Manaus

Wir sind zwar früh aufgestanden und waren lange und ausgiebig in unserem tollen. Hotel frühstücken, aber wir sind zur Manaus – Entdeckungstour erst um 11:00 Uhr gestartet. Den Vormittag haben wir herrlich verbummelt. Zudem hat es draußen in Strömen geregnet. Also 11:00 Uhr ging es dann los. Da das historische Zentrum gut eine halbe Stunde Fußweg entfernt ist, wollten wir mit dem Bus fahren. Doch unser Bus kam nicht. Wir sind also gelaufen. Da wir unsere kurzen Hosen gestern gewaschen haben und die leider nicht getrocknet sind, haben wir heute die langen Jeans – Hosen an. Oh man……und das bei 28 Grad und 94 % Luftfeuchtigkeit. Es ist soooo heiß…..Irgendwann sind wir dann am ersten Highlight – Das Teatro Amazonas. Das Teatro Amazonas ist ein Opernhaus. Der Bau wurde durch die Einnahmen des Kautschukbooms finanziert und am 31. Dezember 1896 eingeweiht.

Die Geschichte dieses Opernhauses begann, als ein Abgeordnete das Projekt 1881 vorschlug und es genehmigt wurde. Den Auftrag zur Planung des architektonischen Werks erhielt 1883 ein Portugiesisches Büro für Ingenieurwesen und Architektur aus Lissabon.

Der erste Spatenstich verzögerte sich aufgrund von Debatten über die Finanzierung um ein Jahr. Aus demselben Grund wurden die Bauarbeiten zwischen 1886 und 1893 unterbrochen. Architekten, Baumeister, Maler und Künstler wurden aus ganz Europa engagiert. Der in Paris lebende Brasilianer Crispim do Amaral aus Pernambuco gestaltete das Innere des Theaters, während sich der Italiener Enrico Mazolani um das Äußere kümmerte. Das Haus wurde am 31. Dezember 1896 eingeweiht, die erste Opernaufführung war am 7. Januar 1897 die Premiere der Oper „La Gioconda“ von Amilcare Ponchielli. Die neobarocke Haupthalle ist für 701 Zuhörer ausgelegt..Die Decke ist durch das Bild „A Glorificação da Belas Artes na Amazônia“ (Zum Ruhm der Schönen Künste in Amazonien) von Domenico de Angelis geschmückt. Die Pflastersteine rund um das Gebäude wurden eigens aus einem Sand-Kautschuk-Gemisch angefertigt, um die Vorführungen nicht durch die vorbeifahrenden Pferdefuhrwerke zu stören. Ein Großteil der Baumaterialien wurde aus Europa importiert. So wurden beispielsweise die Kacheln der Kuppel aus Deutschland und die Pflastersteine vor dem Theater aus Portugal eingeführt.

Aufgrund des Kurssturzes bei Kautschuk erlebte das Opernhaus bereits 1907 seine vorläufig letzte Aufführung. 1929 und 1975 wurden teils misslungene Renovierungsarbeiten durchgeführt. Erst Ende der 1980er Jahre wurde das Opernhaus komplett und erfolgreich restauriert. Besondere Herausforderungen waren dabei das feuchte Klima mit über 165 Regentagen im Jahr und die Bedrohung durch Termiten. Über acht Jahrzehnte nach der letzten Vorstellung konnte die Oper schließlich am 17. März 1990 mit Plácido Domingo und Marcia Haydée wiedereröffnet werden.

Der Film Fitzcarraldo von Werner Herzog aus dem Jahr 1982 machte das Teatro Amazonas wieder in Deutschland bekannt. Außerdem hat Sharon Lockhart 1999 den Film Teatro Amazonas veröffentlicht und hatte von Juni bis August 2000 eine Ausstellung über dieses Opernhaus im Kunstmuseum Wolfsburg.

Im Jahre 1996 hat der deutsche Geiger Michael Jelden im Teatro Amazonas das größte Musikfestival Lateinamerikas (Festival de Manaus) gegründet, das erstmals nach fast 90 Jahren wieder Oper in das Theater brachte. Nachdem Jelden das Festival zwei Jahre als Intendant betreut hatte, liegt die Leitung nun in Händen des Brasilianischen Kultusministeriums und der nationalen Kulturstiftung Funarte. Zur Zeit findet auch das Opernfestival statt. Leider sind alle Veranstaltungen restlos ausverkauft. wir haben an einer englischsprachigen Führung durch das Opernhaus teilgenommen.

Das Operncafe

Der Opernsaal.

Der Salon/ Wandelhalle. Hier ist alles noch im Originalzustand. Es dürfen nur noch Personen im Rahmen einer Führung hier rein.

Auf dem dazugehörigen Balkon

Einen Raum weiter….Die Schuhe und Kleider berühmter Tänzer und Aufführungen.

Nun ging es in den ersten Rang.

Eine tolle Führung und ein tolles Opernhaus. Alles direkt um das Opernhaus herum ist in einem hervorragenden Zustand.

Wir gehen weiter zum Hafen, um uns zu erkundigen wann, wie wo die Schiffe nach Belem fahren.

Auf dem Weg zum Hafen.

Am Hafen angekommen haben wir erfahren, dass die Schiffe nur Mittwoch und Samstag gehen…Oh…damit haben wir nicht gerechnet. Aber nicht schlimm. Wir haben eh heute morgen beschlossen noch länger hier in Manaus zu bleiben. Da unser Hotel ja leider komplett ausgebucht ist, haben wir heute am Morgen schon ein anderes Hotel für weitere 3 Nächte gebucht. Jetzt gehen wir zum Markt. Doch der hat heute zu. Also zu einer großen Bushaltestelle an der gefühlt alle Busse durchfahren. Hier warten wir auf einen passenden Bus. Doch irgendwie kommen alle Nummern, nur nicht unsere Busse. Nach einer halben Stunde steigen wir in einen halbwegs passenden Bus ein. Man muss hier hinten einsteigen. Bezahlen. Dann im Bus durch ein Drehkreuz und dann ganz vorn beim Fahrer aussteigen. Der Halt passte nicht ganz, so mussten wir ein ganzes Stück zurück laufen. Wir wollten in das tolle Einkaufszentrum von gestern. Hier haben gegessen. Dann noch in den Supermarkt. Wasser und Bier kaufen. Doch an der Kasse gibt es irgendwie Stress. Es wird jemand gerufen. Die Dame erklärt uns am Sonntag dürfen wir kein Bier kaufen…he…??? Na gut…Dann gehts zurück zum Hotel.

Tag 163 – Kleiner Grenzverkehr und Vorbereitungen für die Weiterreise

Am Frühstückstisch saßen wir zu viert und alle sprachen deutsch. Auch mal schön. Und das Frühstück bekommt man im Wohnzimmer des Hostelbesitzers Carlos. Der hat uns eine Art Yucacrepe gefüllt mit Rührei und Käse zubereitet. Nach dem Frühstück sind wir dann losgelaufen. Da der Himmel schon ziemlich grau aussieht, nehmen wir mal gleich die Schirme mit. Als erstes ging es ins Zentrum von Leticia zu einer Wechselstube. Wir hatten ja noch peruanische Soles. Die haben wir in brasilianische Reales gewechselt. Übrigens zu einem hervorragenden Kurs. Dann laufen wir nach Tabatinga. Das ist schon in Brasilien.

Wir mussten in Tabatinga noch eine ganze Weile laufen bis wir den Hafen bzw. einen Hafen gefunden haben.

Aber wo sind die großen Boote und wo gibt es die Tickets? Wir laufen noch weiter. Immer wieder gibt es kleine Märkte. Irgendwann fragen wir. Was ja nicht so einfach ist. Denn in Brasilien spricht man kein spanisch sondern portugiesisch. Aber es ging und wir wurden weiter geschickt, da der Hafen, den wir suchen wirklich ganz hinten ist. Dann noch an einem Fußballplatz und einer Baustelle vorbei und endlich sind wir da. Hier ist zum Glück eine Frau, die spanisch spricht. Wir lassen uns alles erklären und reservieren eine Kabine. Dann zeigt sie uns das Schiff. Die Oliveira II läuft morgen 12:00 Uhr aus.

Sieht aus der Ferne komfortabel aus. Aber wir stellen uns darauf ein, dass es sonst an Bord so wie auf dem letzten Schiff ist. Jetzt müssen wir einen Geldautomaten suchen , Geld holen , dann zurück und Tickets kaufen. Wir müssen wieder zurück zur Hauptstraße. Immer wieder regnet es. Dann finden wir endlich die Bank. Doch leider spuckt keiner der Geldautomaten Geld aus. So ein Mist. Das heisst wir müssen zurück nach Leticia, dort kolumbianische Pesos am Geldautomaten ziehen und in der Wechselstube tauschen. Es regnet in Strömen. Zum Glück kommt gerade ein Bus. Den halten wir an. Drüben in Leticia gehen wir zum Geldautomaten und heben 1,3 Millionen kolumbianische Pesos ab. Dann geht es wieder zur Wechselstube, um in brasilianische Reales zu tauschen. Auch hier ist der Kurs besser als der offizielle. Bevor es zurück nach Brasilien geht, essen wir etwas. Dann suchen wir den Bus und fahren wieder rüber, Laufen zum Hafen und kaufen die Tickets. Jetzt wieder zurück nach Leticia. Mittlerweile ist es Nachmittag und wir sind echt durch. Also ab ins Hostel und Pause. Ich schlafe erst einmal.

Später gehen wir noch einmal raus. Erst in ein Café und dann wollen wir hoch auf den Kirchturm. Wir haben gelesen, dass JEDEN Abend zum Sonnenuntergang Zehntausende Papageien aus dem Dschungel nach Leticia kommen. Sie fühlen sich hier sicherer. Das wollen wir uns anschauen. Schon auf dem Weg zum Park und zur Kirche überall Geschnatter. Dann geht es wieder steile Treppen und Leitern durch den Glockenturm bis ganz nach oben.

Und dann sind wir oben.

Dann geht es los. Wirklich Zehntausende kleine grüne Papageien kommen aus dem Dschungel. Es ist ein irres Geräusch, der Himmel verdunkelt sich.

Es ist ein irres Schauspiel und Erlebnis, dass sich nicht in Bildern darstellen lässt. Schwärme von Papageien fliegen in großer Höhe synchron und stürzen dann wie Steine vom Himmel an uns im Turm vorbei in die Bäume. Wir gehen runter in den Park. Hier sehen wir, das alle Bäume komplett voll mit den Papageien sind. Jeder Platz an jedem Ast ist besetzt.

Als es dunkel ist gehen wir. Wir nehmen uns ein TukTuk und fahren ins Hostel. Wir holen uns noch ein Bierchen und setzen uns vor unser Zimmer. Dann kommt Danny aus Deutschland vorbei und wir unterhalten uns lange Zeit.

Morgen geht es dann aufs Boot. Geplant sind 4 Tage und 3 Nächte. So das wir am Samstag in Manaus sind. Morgen früh müssen wir erst hier ausreisen. Dann in Tabatinga zum Flughafen und in Brasilien einreisen. Da es in Brasilien strenge Kontrollen gibt, müssen wir schon 09:00 Uhr am Schiff sein.

Tag 162 – Ankunft in Leticia in Kolumbien

Mit langen Sachen war die Nacht viel angenehmer. In dieser Nacht war viel Bewegung. Unser Deck hat sich ganz schön gefüllt. Kurz nach fünf sind wir aufgewacht und aufgestanden. Wir standen gerade. Daher mussten wir ja schauen, ob wir schon in Santa Rosa unserem Zielhafen sind. Nein, aber kurz davor. Die Jungs sind gerade beim Ausladen der Rinder und Schweine.

Halb sieben waren wir dann am Zielhafen. Hier ist nichts weiter, außer ein Militärschiff. Jetzt sind wir im Dreiländereck. Wir sind noch in Peru. Gegenüber ist Kolumbien und direkt daneben Brasilien. Alles zwei Minuten mit einem Boot entfernt. Wir packen unsere Sachen und dann schauen noch dem bunten Treiben beim ausladen zu.

Ich staune noch wie die Menschen über mehrere Boote balancieren und wenige Minuten später balanciere ich selbst über diese Boote. Uns hat einer angesprochen, ob wir nach Santa Rosa zur Migration müssen…..Jaaa, und schon saßen wir bei ihm im Boot.

Die Fahrt dauert nur drei Minuten. Dann sind wir in Santa Rosa (Peru).

Es ist 07:06 Uhr und die Migrationsstelle macht erst um acht Uhr auf.

Schräg gegenüber sehen wir ein Restaurant. Da gehen wir hin. Plötzlich ein bekanntes ächzen über uns…oh ein Ara.

Das Restaurant hat noch geschlossen und es wird fleißig geputzt. Wir dürfen dennoch rein und etwas bestellen. Wir nehmen zwei Kaffee mit Milch und ein unaussprechliches Gericht. Dann kommen zwei Tassen mit heißer Milch und löslicher Kaffee und zwei große Bälle. Ist so ähnlich wir Kartoffelkloß. Wir suchen und buchen noch ein Hostel. Und dann schauen wir nach gegenüber zur Migration und die Tür ist auf. Also gehen wir hinüber, um unseren Ausreisestempel zu holen. Dann gehen wir wieder zur Bootsanlegestelle und lassen uns rüber nach Leticia nach Kolumbien bringen.

Direkt an der kolumbianischen Migration werden wir abgesetzt. Also holen wir uns gleich den Einreisestempel. Dann laufen wir einige Straßen bis zu einem Bankautomaten. Wir brauchen ja Geld. Hier in Kolumbien hat man viel Geld in der Tasche. Und es sind ungewöhnliche Höhen. Was ich meine ist…. 4000 Kolumbianische Peso sind 1 Euro. Dann schnappen wir uns ein Tuk Tuk und lassen uns zum Hostel bringen. Dort werden wir freundlich begrüßt, bekommen erst einmal ein Glas Wasser und können dann gleich ins Zimmer.

Die klammen Sachen aufhängen und duschen. Dann Berichte nacharbeiten – die Bilder der letzten Berichte sind jetzt online. Am frühen Nachmittag gehen wir und suchen uns ein Lokal. Das erste Lokal in dem wir sitzen, verlassen wir wieder, denn es kommt keiner zum Bedienen. Dann halt doch wieder die Hähnchenbraterei. Danach gehen wir noch einen Kaffee trinken und drehen eine Runde durch den Ort.

Dann sind wir zurück zum Hostel. Morgen gehen wir rüber nach Tabatinga (Brasilien, halbe Stunde Fußweg) und erkundigen uns wann ein Boot nach Manaus fährt.

An unsere Mamas: Alles Liebe zum Muttertag nachträglich. 🥰🎂🎈💕❤️🍷💐

Tag 161 – Das Leben am und auf dem Amazonas

Die erste Nacht auf dem Schiff in den Hängematten haben wir gut überstanden und doch einige Stunden geschlafen. Allerdings war es echt kalt. Wenn das Schiff mal Fahrt aufnimmt ( 25 Km/h) dann zieht es ganz schön….. Und das obwohl wir ringsum noch alle Planen runter und fest gemacht haben. Eigentlich wollte ich mir gestern ja auch noch ne Jacke und ne Hose holen, doch dann bin ich schneller eingeschlafen wie gedacht. Und in der Nacht wollte ich dann nicht mehr raus…. Ich habe mich dann in meine Hängematte eingehüllt, so gut es ging. Und als es dann heute am Morgen endlich hell wurde, war ich echt froh das die Nacht vorbei war.

Nach einer schnellen Katzenwäsche schauten wir dem Treiben zu. Ach ja, die Toiletten sind quasi Dusche und Toilette. Aber mit dem braunen Amazonaswasser wollten wir nicht duschen. Und einladend sind die Toiletten- Duschen auch nicht.

Diese Riesenlibelle entdecke ich an der Lampe.

Das Treiben auf dem Schiff: Also spätestens alle halbe Stunde halten wir an einem Dorf. Menschen steigen zu und aus. Und es werden ALLE Arten von Waren und Tieren aufgeladen. Und das alles schleppen vier Jungs. Da schauen wir interessiert zu.

Wenn wir fahren schauen wir aufs Wasser und in den Dschungel.

Gegen 07:30 Uhr kommt dann Jemand mit Frühstück vorbei. Es gibt eine Semmel mit einer Scheibe Schinken und eine weiße dicke undefinierbare Brühe. Ok, wir trauen uns und trinken. Mh…. schmeckt nach Früchten. Also besser wie gedacht. Übrigens brauchten wir noch nicht unser Geschirr. Bisher gab es noch alles. Nachdem Frühstück schauen wir wieder beim Be – und Entladen zu.

Und dann liegen wir mal wieder in den Hängematten und schwups schon wieder eingeschlafen.

Hinter uns schläft ein Mann mit einem Stall voller Hasen und einem Karton voller Küken – lebend.

12:00 Uhr gibt es Mittagessen. Oh welche Überraschung….. Reis mit Huhn.😄 Nachdem Mittagessen wird es noch einmal spannend. Unsere Jungs müssen eine Herde Rinder aufs Schiff bringen. Und die wollen so gar nicht.

Und Schweine kamen auch noch.

Am Nachmittag fragten wir den Kapitän ob wir im Zeitplan liegen…..Jaaa, wir sind sogar super schnell. Er sagte, wir kommen morgen früh, also am Montag, statt Dienstagabend an. Wow. Das liegt daran, dass der Amazonas sehr viel Wasser und Strömung hat. 17:30 Uhr gibt es Abendessen. Reissuppe mit Huhn. Kurz nach 18:00 Uhr mache ich das letzte Bild.

Dann ziehe ich mir für heute Nacht eine Jeans, Socken und eine Jacke an. Und da hier ja sonst keiner etwas macht, schließen wir das Deck mit den Planen. Und schon schlafe ich. Christian schaut noch zu, als 22:00 Uhr einer der Bullen entladen wird.

Tag 151 – Ankunft in El Coca (Puerto Francisco de Orellana)

Unser Bus fuhr pünktlich in Puyo los.

Da wir ja eh schon im Dschungel sind und bleiben, war die Fahrt sehr grün. Außeedem gibt es eine Unmenge an kleineren und größeren Flüssen, sodass wir über etwa 25 Brücken gefahren sind. Natürlich haben wir wieder an jeder Milchkanne angehalten. Aber der Bus ist ja nun mal das einzige Verkehrsmittel hier für die Bewohner. Für viele ist die Busfahrt der kleinere Teil des Weges. Ab der Milchkanne müssen sie teilweise noch stundenlang durch den Dschungel nach Hause. Gegen halb drei waren wir dann in Coca Am Busbahnhof.

Mit dem Taxi sind wir zum Hotel gefahren.

Sachen abstellen, kurze Hosen anziehen und Essen suchen. Es gibt viele Lokale, aber nur eins ist richtig voll. Ein Meeresfrüchte – Lokal direkt am Fluss. Hier setzen wir uns auch hin. Das Essen ist reichlich und sehr lecker. Dann schlendern wir am Flussufer entlang und erkundigen uns, wann welche Boote fahren. Und wir suchen Agenturen, da wir gerne in den Yasuní Nationalpark wollen. Doch alle Agenturen die wir im Internet gefunden haben, gibt es entweder nicht mehr oder sie sind zu. Als wir vor einer der verschlossenen Agenturen stehen, spricht uns einer an. Ob wir Informationen möchten, zwei Häuser weiter gibt es eine Agentur. Ja, davor wird immer gewarnt. Es gibt sogar Warnungen auf deutsch – aber wir kaufen ja nicht auf der Straße.

Ohne Agentur, Boot und Guide kommt man nun mal nicht in den größten Nationalpark Ecuadors und den artenreichsten der Welt (in dem pikanterweise auch die Erdölförderung des Landes liegt – ein nahegelegenen Ort/Kleinflughafen heißt einfach „Shell“). Also sind wir mitgegangen. Und wir haben eine super Beratung bekommen.

Morgen startet schon eine Gruppe. Es gibt hier wenige Touristen, so kommt nur selten eine Gruppe zusammen. Die Größe der Gruppe bestimmt den Preis – zu zweit wird alles teurer. Aber morgen, dass ist uns zu schnell. Und wir haben auch unser Hotel schon für zwei Nächte gebucht. Ok, neuer Vorschlag. Der Chef startet morgen mit der Gruppe und wir kommen am Samstag nach. Das Schnellboot dahin organisiert er uns. Und im Gegensatz zur Gruppe überqueren wir am Montag die Grenze nach Peru, um von dort aus weiter nach Iquitos/Peru und nach Brasilien zu schippern. Das klingt gut. Vor allem haben wir dann noch Unterstützung bei der Ausreise. Ist bestimmt nicht alles so eindeutig im Dschungel. Ok, wir gehen kurz raus um uns zu beraten….. und beschließen, das machen wir. Ach ja, wenn wir in Euros zahlen bekommen wir 8 % Rabatt. Der Chef ist nämlich mit einer Deutschen verheiratet und in zwei fliegt er nach Deutschland, daher nimmt er gern die Euros.

Also ab zum Hotel Geld holen und wieder zurück zur Agentur. In der Zwischenzeit hat er das Boot reserviert. Samstag 07:30 Uhr sollen wir wieder dort sein. Seine Angestellte bringt uns dann zum Boot.

Zwischenzeitlich ist es dunkel geworden. Wir laufen zurück zum Hotel. Mittlerweile sind viele Grillstationen wie Pilze aus der Erde geschossen und Rauch liegt in der Luft.

Der Plaza Grande de Coca ist beleuchtet, in der Stadt sind viele Menschen unterwegs.

Heute bleiben wir im Hotel. Wir waschen noch Wäsche und recherchieren, was uns im Nationalpark erwarten wird und was wir noch einkaufen wollen.

Tag 150 – Dschungeltour

Pünktlich 09:00 Uhr waren wir fertig und Abholbereit. Wir werden heute eine Privattour bekommen. Heißt, wir sind die Einzigen. Unsere Hostelbesitzerin hat gestern Abend noch bei uns geklopft und uns gesagt, dass wir die einzigen Beiden auf der Tour sind und es deswegen auch 5 Dollar mehr pro Person ( also 40 Dollar pro Person) kostet. Aber wir wollen die Tour machen. Während wir warten, schmusen und spielen wir noch mit unserem Hostelhund. Den habe ich euch ja noch gar nicht vorgestellt.

Kurz nach 09:00 Uhr wurden wir dann abgeholt. Wir sind mindestens eine halbe Stunde mit dem Auto gefahren. Dann hat der Fahrer uns und unseren Guide rausgelassen. Der Fahrer wird uns am späten Nachmittag von einem anderen Ort abholen. Dann startete unsere Wanderung zu einem Wasserfall. Als erstes würde uns erklärt, dass Termiten eine natürliche Abwehr gegen Moskitos sind. So haben wir unsere Hand an einen Termitenhügel gehalten und gewartet bis die Hand voller Termiten ist. Dann alles schön zerdrücken und verreiben- fertig. Tut nicht weh und ist auch nicht eklig.

Über abenteuerliche Brückenkonstruktionen ging es durch den Dschungel.

Zwischendurch würde uns immer wieder etwas erklärt. So zum Beispiel wie man bestimmte Bäume als Telefon benutzt. Der Baumstamm ist ausgehöhlt. Mit einem großen Stein schlägt man kräftig im inneren des Baumstammes. Das hört man dann Kilometerweit.

Es gab auch eine Gesichtsmaske. Der Guide hat aus dem Flussbett einen ganz bestimmten Schlamm geholt und uns den im Gesicht aufgetragen.

Nach circa einer Dreiviertelstunde waren wir am Wasserfall. Das hat sich echt gelohnt. Wir machen ein paar Bilder und waschen den Schlamm ab.

Nach einer Pause geht es zurück zum Ausgangspunkt. Ich gehe vor….der Guide will wissen, ob wir uns den Weg gemerkt haben – na Klaro 😜

Wieder am Ausgangspunkt angekommen haben wir kurz Pause und dann gibt es Mittagessen.

Wir haben uns für Fisch entschieden. Der Fisch wurde in einem Palmenblatt gedünstet. Sieht super aus und schmeckt auch so.

Nachdem Essen geht es direkt weiter. Wir laufen ein ganzes Stück.

Das letzte Stück werden wir von einem Pickup mitgenommen. Der Pickup hat auch unser Boot geladen. Mit dem werden wir später noch fahren.

Wir gehen zuerst zu einer Gemeinde die hier im Dschungel lebt.

Wow toll, Papageien, ein Tucan und ein kleines Äffchen. Alles laufen hier frei herum.

Als nächstes wurden wir „angemalt „. Parallel erzählt uns der Chef der Gemeinde schon einiges.

Dann zeigt und erklärt uns der Chef wie man mit einem Blasrohr schießt. Da sind echte Pfeile drin. Und schließlich müssen wir auch ran. Es klappt sogar sehr gut.

Das Ding mit dem roten Punkt ist das Ziel.

Nun folgt eine Trommel – und Tanzvorführung.

Tja und ihr ahnt es wahrscheinlich schon…..jetzt mussten wir mitmachen.

Zum Abschluss ging es noch in den Verkaufsladen. Ein typisches Haus, nur leider ohne Licht oder vielleicht deswegen….. Wir konnten erst nichts sehen. Doch als die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, sehen wir, dass die ganzen Wände voll sind mit Armbändern, Ketten, Ringen, Ohrringen, Schlüsselanhängern und Schalen. Wir schauen uns alles in Ruhe an. Es sind wirklich schöne Sachen dabei. Ich kaufe bzw. wir kaufen mir ein Armband.

Jetzt geht es runter zum Fluss und in das Boot.

Im Boot liegt nur ein Brett, da sitzen wir drauf. Und dann fahren wir los. Der Fluss ist nicht gerade ruhig. Wir müssen uns ab und zu richtig festhalten, gerade wenn unter uns einige Steine sind.

Wieder an Land, machen wir Pause.

Nach der Pause laufen wir zu einem Aussichtspunkt. Es geht er ein ganzes Stück auf der Straße entlang und dann müssen wir noch da ganz hoch.

Und dann sind wir oben…..Wow…

Unser Guide kommt etwas später oben an. Er hat eine Schlange gefunden. Die lag wohl mitten auf den Stufen und wir sind Beide drüber gestiegen. Na zum Glück nicht drauf, die ist nämlich giftig. Sieht aus wie ein Schnürsenkel.

Hier oben machen wir eine Stunde Pause bzw. wir haben eine Stunde Zeit, bis unser Fahrer uns hier abholt.

Huch…. da ist noch eine Schlange…

Unten am Parkplatz gibt es noch diesen Tunnel. Christian läuft hier noch durch.

Kurz vor 18:00 Uhr sind wir wieder im Hostel. Nach einer kurzen Pause gehen wir noch in die Escobar. Da esse ich den besten Salat seit langer, langer Zeit.

Morgen früh 09:00 Uhr fahren wir mit dem Bus weiter nach Coca.